Die Sicherung und Erhaltung der Kulturgüter für unsere Bürger

<~~Nächstes Treffen am Montag, dem 22.April 2024,um 19:00 Uhr, Bahnstr. 56 +++Das Kultur-Cafe wird fortgesetzt, am 25. April 19:00 Uhr, Heiner Horlitz liest aus seinem Buch und erzählt über seine Abenteuer auf dem Jakobsweg+++Planungen für die Gestaltung des Denkmal-Areals an der B 4 und der Litfaßsäule werden 2024 fortgesetzt+++ +++
Pfarrerin Scheinemann-Kohler und Georg Steiger vor dem Orgelprospekt und dem barocken Altar der Laurentiuskirche im Feb. 2024
Die Sanierung der Hartung Orgel in der Gebeseer Laurentiuskirche hat begonnen. Georg Steiger ist Mitglied im Verein-Gebeseer Kulturgut und der maßgebende Organisator der Sanierungsarbeiten. Am 22. Februar 2024 wurde in der >Thüringer Allgemeinen< dazu berichtet.
“ Barocke Rarität soll in Gebesee wieder ertönen
Hartung-Orgel seit mehr als 40 Jahren verstummt. Spätestens bis 2028 soll sich das ändern.
Spätestens 2028 zur 300-Jahrfeier der Johann-Michael-Hartung-Orgel der Sankt Laurentius-Kirche soll die Königin der Instrumente wieder erklingen und das gesamte Kanzel-Altar-Prospekt in neuem Glanz erstrahlen.
Mehr als 40 Jahre ist die Orgel verstummt. Dass das Ziel durchaus realistisch ist, davon ist Georg Steiger überzeugt. Er wurde vom Gemeindekirchenrat mit der Wiederherstellung der Orgel beauftragt und kann bereits Erfolge vermelden. Sein Buhlen um Fördermittel fiel bei der Deutschen Stiftung für Denkmalschutz auf fruchtbaren Boden. In der Zeitschrift „Monumente“ hatte sie deutschlandweit einen Spendenaufruf für die Gebeseer Orgel initiiert. „Zusammengekommen sind bislang 107.000 Euro“, ist Georg Steiger von der Resonanz überwältigt.
Erster Bauabschnitt wird Ende Februar abgeschlossen
Für die Restaurierung und Instandsetzung der Orgel sind Gesamtkosten von 235.000 Euro veranschlagt. Aufgeteilt wurden die notwendigen Arbeiten in einzelne Bauabschnitte. Im September vergangenen Jahres startete der Erste. Mitarbeiter der beauftragten Orgelbau Waltershausen GmbH demontierten das Instrument. „Derzeit gleicht die Orgel einem hohlen Vogel. Ein Großteil der 1320 Pfeifen wurde in die Werkstatt der Orgelbauer gebracht“, berichtet Georg Steiger und verweist auf weitere Arbeiten an Gehäuse und Gestell, an den Windladen, den Trakturen und an der Spielanlage.

Das Denkmal an der Bundesstraße 4 ist ein Mahnmal gegen die Folgen des ungezügelten Militarismus und jeglicher  Gewaltherrschaft. Die Gedächtnisanlage wurde zu Ehren der 99 gefallenen und vermissten Gebeseer im I. Weltkrieg im Jahre1920 feierlich eingeweiht. Nach der deutschen Einheit wurde eine >Gedenkplatte für die Opfer jeglicher Gewaltherrschaft< angebracht. Am Volkstrauertag wird jedes Jahr der Toten gedacht. Kränze und Blumen werden niedergelegt, oft auch mit Teilnahme des Sömmerdaer Landrates.
Bauliche Mängel:
– starke Risse an den Segmentverbindungen.
– Steine sind nicht mehr im Verband.
– Fugenmörtel ausgefallen.
– Verwitterung der Kupfertafeln.
– Flechtenbelag auf der Mauerabdeckung.
– Fehlender Schutz gegen den Autoverkehr, 3 Crashpoller, Leitplanke oder Bäume nötig.
– würdige Gestaltung des Umfeldes
– Baumbepflanzung im Merkmalsbereich erwägen.

Den Artikel „Das Denkmal muss in die Kur“ hier im Amtsblatt „Gera-Aue“ lesen.

Start. April 2023

Litfaßsäule an der Katharinenkirche

Am 15. Juni 2023 fand vor Ort eine Besprechung der Mitgliedern der IG Gebeseer Kulturgut und dem Stadtrat statt über weitere Maßnahmen, um dieses städtische Kleinod zu sanieren und einer Wiedernutzung zu zuführen.
Für die Neugestaltung werden Ideen gesucht, ggfls. könnte eine Kunstgruppe des Gymnasiums mitwirken. 
Start: April 2023

Die Anlagen links und rechts der Bundesstraße 4 sind die Visitenkarte unserer Stadt. Sie sollten so attraktiv wie möglich gestaltet werde. Durch die Verrohrung des Abwassers- und Oberflächenwassers zur örtlichen Kläranlage ergab sich eine Neugestaltung der westlichen Seite der B 4. Der Baumbestand wurde komplett entfernt, Parkmöglichkeiten sind nur noch in den Einfahrten vorhanden. Die Bepflanzung der Rabatten mit Ziersträuchern sollte die Anlieger entschädigen. Ersatzbepflanzungen mit Bäumen wurden auf der östlichen Seite der B 4 als weitere Alternative versprochen. Die Bepflanzungen der Rabatten erfolgte, aber die Pflege durch die beauftragte Firma war unzureichend, sodass viele Sträucher vom Unkraut verdrängt oder in der Anwachsphase vertrockneten.  Vor dem Auslaufen des Vertrages sind die Anlagen so herzustellen, wie es geplant war. Die Nachhaltigkeit der Anpflanzungen ist zusammen mit der Stadt und mit Initiativen der Bürger und Anlieger zu sichern. Um den geplanten Zustand als Erstes wieder herzustellen, wurde ein Projektplan aufgestellt, s. Button.

Start: April 2023

Friedhofsmauer

Bis zum Jahr 1602 dahin befand sich der Friedhof neben der Laurentiuskirche. Die Pest und weitere hygienische Gründe führten zur Verlegung vor die Tore der Stadt. Hochgestellte Travertin-Steinplatten umfassten den gesamten Friedhof. JK 102
Die gleiche Art der Umfriedung des Geländes besitzt auch der Friedhof in Herbsleben, was auf die enge Verbindung der Herbsleben ‘er und Gebesee’r Herrschaft hinweist. Die Steinplatten könnten aus den Travertin-Steinbrüchen von Langensalza stammen. Nach Oskar Gründler könnte es bei den Platten um Tonnaer Kalktuff handeln. OG 69.
Im Gegensatz zu Herbsleben befindet sich der Rest der Mauer in einem schlechten Zustand. Die Fertigung und der Transport der Platten stellte für die damalige Zeit eine große Herausforderung dar und sollte als Baudenkmal wegen seiner Einmaligkeit erhalten bleiben. 
***Im Denkmalbuch des Landes Thüringen als geschütztes Denkmal verzeichnet.
Die Erweiterung des Friedhofes erfolgte in den Jahren 1867 und 1914.

Bauliche Mängel:
-dringenst ist die Aufrichtung der nicht mehr Lotrechtsehenden Platten erforderlich.
– schadhafte Platten sollten abschnittsweise, sobald finanzielle Mittel bereitstehen, ausgetauscht werden.
– Vor einigen Jahren wurden bereits einige Travertinplatten erneuert, diese Initiative sollte fortgeführt werden.

Die Stadtmauer bzw. Torwand

Die Stadtmauer als historischer Zeitzeuge ist Bestandteil des Thüringer Denkmalsbuches und bedarf unseres Schutzes. 1587 war der Flecken Gebesee mit einer Wellerwand umfangen, Um 1800 wird der Schutz vor unliebsamen Gästen erstmalig als Wand beschrieben (Quelle: Gebesee-J. Kuhles).
Seit einiger Zeit wird beharrlich an der Zerstörung des denkmalgeschützen Bauwerkes gearbeitet. Abriss und Ersatz von Flechtzäunen und Garageneinbau nehmen zu.

Gebeseer-Kulturgut e.V.

Kontakt

99189 Gebesee
Albrecht Fischer     
F.: 036201 – 58033

Begrünung westliche B 4

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info@gebeseer-kulturgut.de

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