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I. Weltkrieg (1. August 1914 bis 11. November 1918)

„Der Erste Weltkrieg wurde von 1914 bis 1918 in Europa, in Vorderasien, in AfrikaOstasien und auf den Ozeanen geführt.
Etwa 17 Millionen Menschen verloren durch ihn ihr Leben. 
Er begann am 28. Juli 1914 mit der Kriegserklärung Österreich-Ungarns an Serbien, der das Attentat von Sarajevo vom 28. Juni 1914 und die dadurch ausgelöste Julikrise vorausgegangen waren.
Der bewaffnete Konflikt endete mit dem Waffenstillstand von Compiègne am 11. November 1918, der gleichbedeutend mit dem Sieg der aus der Triple-Entente hervorgegangenen Kriegskoalition war.
Wichtige Kriegsbeteiligte waren das Deutsche Kaiserreich, Österreich-Ungarn, das Osmanische Reich und Bulgarien einerseits sowie FrankreichGroßbritannien und sein Britisches WeltreichRusslandSerbienBelgienItalienRumänienJapan und die USA andererseits.40 Staaten beteiligten sich am bis dahin umfassendsten Krieg der Geschichte, insgesamt standen annähernd 70 Millionen Menschen unter Waffen.
Quelle: Wikipedia I. Weltkrieg 

Lothar Streithoff, Steinmetzmeister in Gebesee, hat die Daten zusammengestellt.
Albrecht Fischer hat sie für das Internet bearbeitet.

  Gedanken zum Krieg und dem Denkmal an der B 4
Neulich wurde ich von einem Ortsfremden gefragt, was hat es eigentlich mit dem steinernen Löwen auf der Mauer an der B4 auf sich, er fährt oft vorbei, wenn er mit dem PKW zur Arbeit nach Erfurt unterwegs ist.
Ich sagte ihm, was ich wusste, einiges habe danach noch nachgelesen.
Gut 100 Jahre sind nach dem Ende des Ersten Weltkrieges und 78 Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges vergangen.
Ich erzählte ihm unter anderem, das unser Denkmal an der B 4  für die gefallenen Soldaten, getöteten Zivilisten, für die an Leib und Seele Verwundeten und für die vielen aus ihrer Heimat vertrieben Menschen seht.
Das Denkmal an der B4 ist ein Erinnerungsort an die 99 jungen Männer aus Gebesee, die im I. Weltkrieg getötet wurden,
es steht für die 174 während des II. Weltkrieg getöteten Gebeseer Soldaten und Zivilisten und für die Opfer jeglicher Gewaltherrschaft.
Es ist ein Ort der Trauer und der eindringlichen Mahnung, gegen das sinnlose Töten und gegen andere Gräueltaten.
Nach gut 100 Jahren ist unser Denkmal an der B4 in keinem guten Zustand. Die Bausubstanz zerfällt, der Zustand der Gedenkplatten ist gefährdet.
Es besteht dringender Sanierungsbedarf, um diesen Hain für die Stadt Gebesee zu erhalten. 
Das Denkmal wurde 1920 zum Gedächtnis an die 99 Gefallenen im I. Weltkrieg eingeweiht.
Für die Errichtung des Denkmals und des Gedächtnishains standen 50.000 Mark an Spendenmitteln bereit.
Wie wichtig solche Orte der Erinnerung und Mahnung sind, wird durch den nicht weit von Deutschland tobenden Krieg in der Ukraine deutlich. Wir sollten nicht wegsehen, als ob es uns nichts angeht. 
Der Preis des Krieges ist hoch. Krieg zerstört umfassend. Er zerstört nicht nur die Wege, die Städte, die Häfen. Krieg zerstört den Menschen. Er verwandelt Lebendige in Tote und hinterlässt in unzähligen Überlebenden tote Seelen. Wer Gewalt ausübt oder ihr ausgesetzt ist, wandelt sich in seinem Wesen. Er wird ein Anderer. 

Eindringlich hat das Markus Bauer, mit der Veröffentlichung des Kriegstagebuchs seines Großonkels Leonhard März getan.
Sein Großonkel diente in einer Sanitätskompanie und verbrachte zweieinhalb Jahre in sowjetischer Kriegsgefangenschaft. Er kehrte nie zurück. Gern hätte er ihn gefragt, wie all das Leid auszuhalten war. Gern hätte er verstanden, wie die Sehnsucht nach Daheim das Leben an der Front bestimmt und wie die Angst, die einen selbst zu zerreißen drohte, überstanden werden konnte. Vielleicht hätte er ihn auch nicht aus heutiger Sicht verstehen können. Aber seine Briefe sind ein beredets Dokument vom Denken und Fühlen einer verheizten Generation. Das Buch trägt den Titel „Haufenweise liegen sie umher“.

Geschichte wiederholt sich nicht, aber wohl die menschlichen Verhaltensweisen – im Guten wie im Bösen.
Lassen wir uns einen Weg zum friedlichen Zusammenleben suchen, das die Würde und Unversehrtheit des Einzelnen unser Denken und Handeln prägen und nicht der Kult des Terrors oder unfehlbarer Ideologie oder Religion.
Die Interessengruppe Gebeseer Kulturgut unterstützt die Bemühungen der Stadt das Denkmal an der B 4 zu sanieren.

 von Albrecht Fischer

Steinmetzmeister Lothar Streithoff aus Gebesee hat die im I. Weltkrieg Gefallenen Gebeseer erfasst.
In einer 3 -seitigen Broschüre wurden den Namen der Gefallenen das Alter der vermissten Status und die militärische Gattung zugeordnet.
Zum Preis von 2 € kann im Eigenverlag Streithoff, Feldstr. 4, 99189 Gebesee, die Broschüre zum Preis von 2 € gekauft werden.

Gebeseer-Kulturgut

Kontakt

99189 Gebesee
Albrecht Fischer     
F.: 036201 – 58033

Mails an:

info@gebeseer-kulturgut.de

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